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Ersatzbestellung von Aufsichtsratsmitgliedern: Wann das Registergericht einspringt

Scheidet ein Aufsichtsratsmitglied aus und steht kein persönliches Ersatzmitglied zur Verfügung, entsteht schnell Handlungsdruck. Denn der Aufsichtsrat muss ordnungsgemäß besetzt sein, um wirksam Beschlüsse fassen zu können. Eine vollständige Neuwahl – insbesondere auf Seiten der Arbeitnehmervertreter – ist in der Praxis oft zeitaufwendig, kostenintensiv und organisatorisch komplex. Genau hier setzt die gerichtliche Ersatzbestellung nach…

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Stimmbotenschaft im Aufsichtsrat (§ 108 Abs. 3 AktG)

Gerade Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat stehen in der Praxis häufig vor besonderen Herausforderungen: Mehrfachmandate, enge terminliche Taktung, Sitzungen parallel zu betrieblichen Verpflichtungen oder kurzfristige Abwesenheiten. Umso wichtiger ist es, die eigenen Rechte zu kennen, wenn eine persönliche Teilnahme an einer Sitzung nicht möglich ist. Die Stimmbotenschaft nach § 108 Abs. 3 AktG ist hier ein oft…

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BGH: Berichtspflicht an den Aufsichtsrat auch bei Unterbrechnung der Geschäftstätigkeit nicht eingeschränkt

Die Berichtspflichten und - spiegelbildlich - die Informationsrechte des Aufsichtsrats haben elementare Bedeutung für die Überfachungsfunktion des Aufsichtsrats. Sie ermöglichen, dass Informationsgefälle zwischen Vorstand und Aufsichtsrat auszugleichen. Auch der BGH (Urt. v. 14.10.2025 - II ZR 78/24) hebt die grundlegende Bedeutung der Informationsversorgung des Aufsichtsrats heraus. Die Berichts- und Informationspflichten nach § 90 AktG entfallen…

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